
Nach unserer Ankunft in Brisbane sind wir in unser gemuetliches Kellerzimmer ("the dungeon") eingezogen. In der Naehe des Backpackers hat es eine Strasse mit diversen Pubs und Restaurants. Dort genossen wir noch ein Bier und fielen dann todmuede ins Bett.
Saminigginaeggiihinteremofae...
Stadtrundgang: Haeuser, Parks, Shoppingcenter...das Uebliche.
Heute wurde einiges organisiert: Weihnachten in Surfersparadise, dann Byron Bay, Silvester auf dem schoensten Camping der Welt (Seal Rocks), Fraser Island (4x4 Jeep) und Whitsunday Island Sailing Trip. Morgen gehts mit dem Bus nach Hervey Bay.
Am Morgen haben wir verpennt, da die Uhr in Felix' Natel falsch gestellt war. Also war Fruehsport vom Backpacker zur Busstation angesagt (Jogging mit 20 kg auf dem Ruecken). Nach 5h Busfahrt in den Norden, kamen wir im Koala Backpacker an. Dort hiess uns ein Monster-Gewitter willkommen. Um 15:00 wurden wir in Gruppen eingeteilt und erhielten Instruktionen fuer die naechsten drei Tage. Unsere Gruppe bestand aus 9 Leuten (Andrew, Sahrah, Jeff, Chrisi, Christine, Hannah, Simon und uns). Danach gabs Gruppenshopping und Pastanachtessen. Beim darauffolgenden Quiz gewannen wir dank Manus Musikkenntnissen und Andrews Unterhose einen Pitcher.
Heute mussten wir um 5:00 aufstehen. Es herrschte strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Dann verpackten wir die Ausruestung in die Jeeps und machten uns auf den Weg zur Faehre. Dort angekommen, konnte Andrew seine Kuenste im Rueckwaerts-Einparkieren unter Beweis stellen. Auf Fraser Island angekommen, gings los mit dem 4 Wheel Drive, ueber holperige Sandpisten bis zur Central Station und weiter zum Lake McKenzie. Dort genossen wir ein erfrischendes Bad. Danach giengs weiter an den Strand, welcher auf dieser Insel als Autobahn und Flugplatz dient. Am Schiffswrack vorbei giengs dann weiter zu unserem ersten Zeltlager in Indian Heads. Der Zeltplatz hatte kein WC, keine Douschen und kein BBQ, aber man durfte laenger als 21:00 Laerm machen (Was ja wohl wichtiger ist ;)). Bei Taschenlampenlicht grillierten wir unsere Burger in der Pfanne. Da die Dingos diesem Duft auch nicht widerstehen konnten, mussten wir von da an immer mindestens zu zweit in die Buesche. Trotzdem wagten wir uns zum Strand und beobachteten den Sternenhimmel und den Vollmond. Danach giengs zurueck in die harten, kleinen Zelte, wo wir bei unmenschlichen Temperaturen versuchten zu schlafen.
Frueh am Morgen stiegen wir auf die Felsen neben dem Camp (Indian Head) und beobachteten die Haie, Mantas und Delphine. Zurueck am Strand kuehlten wir unsere Fuesse. Jeff und Christine erzaehlten uns spaeter, dass sie von oben beobachten konnten, wie ein riesiger Hai keine 10m von uns im Wasser herumschwamm. Gleichzeitig wurden Sie aber von einer Schlange ueberrascht, die direkt neben ihren Fuessen vorbeischlich. Naja "that's the way of the nature" wie Steve und Terrie (Australia Zoo - the crocodile hunter) sagen wuerden. Danach giengs zu den Champagne Pools und sobald die Flut genuegend Autobahn freigegeben hatte, weiter dem Strand entlang zum Eli Creek, einem extrem klaren Suesswasser Fluss, wo man Alpamare-Style heruntertreiben kann. Am Abend schlugen wir unser Camp bei der Central Station im Urwald auf. Die Natur begruesste uns mit unzaehligen Arten von riesigen Spinnen, Leguanen und Eidechsen. Die Grillen zirpten so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Nach Pasta mit Chicken und Pasta mit Hackfleisch giengs ab ins Bett. Manu brauchte ein paar Biere um neben der wunderschoenen Spinne hinter dem Zelt einzuschlafen :)
Den Morgen verbrachten wir in diversen wunderschoenen Seen (Morgendusche). Einer hat eine roetliche Farbe und soll gut fuer die Haut und die Haare sein...also sofort rein! Danach giengs langsam aber sicher wieder zurueck zur Faehre. Im Backpacker angekommen, mussten wir den Jeep ausraeumen, putzen und zurueckgeben. Danach giengs ab unter die Dusche. Am Abend konsumierten wir noch die uebriggebliebenen Biere und verabschiedeten uns voneinander. Da wir ein super Team waren, fiel der Abschied relativ schwer.
Heute giengs mit dem Bus zurueck nach Brisbane, in unser Kellerverliess im Backpacker. Am Montag erwartet uns hier unser Mietauto. Also bis bald...
Da wir Brisbane schon kennen, machten wir heute einen relaxten Tag mit shopping und Internet.
Heute fuhren wir zur Autovermietstation um unser Goeppeli abzuholen. Dort
angekommen, wurde uns mitgeteilt, dass Britz/Maui eine neue Partnerschaft mit
irgendeiner anderen Vermietfirma eingegangen ist und wir unser Auto dort abholen
koennen. Nach einigem Chaos stellten sie uns ein tip toppes Auto for die Nase
(Ford Falcon 7000PS, Klimaanlage, CD-Player ...). Rasch stiegen wir ein und
machten uns davon.
Beim Australia Zoo (Steve und Terrie - the crocodile
hunter) machten wir natuerlich einen Zwischenstopp und besichtigten Kaengis,
Krokis, Koalas, Wombats (das ist kein Baer auf dem Photo) ... nur der
Tasmanische Teufel war zu faul und hat sich versteckt.
Am Abend
uebernachteten wir in Noosa, wo wir per Zufall eine Klassenkollegin von Manus
Schule in Sidney traffen.
Den Morgen genossen wir an der Beach in Noosaheads. Danach giengs mit dem
Auto weiter nach Rockhampton (8h Autofahrt auf der falschen Strassenseite
(Links)) , wo wir ein gemuetliches Backpacker fanden.
In der Nacht wurden wir
von einem herzigen Frosch besucht. Da Manu ihren Prinz schon gefunden hat,
musste sie ihn jedoch nicht mehr Kuessen ;) und schmiss ihn raus.
Heute fuhren wir in einen Nationalpark (Cape Hillsborough) welcher von Fletch (meinem Surflehrer) als Geheimtipp empfohlen wurde. Hier wars wunderschoen. Die wilden Kaengerus jumpten ueberall herum. Da es sehr stark gewindet hatte und wir unserem neugekauften Billigzelt nicht so trauten, uebernachteten wir in einer "Fischerhuette" auf dem Zeltplatz.
Um 05:00 standen wir auf, um die Kaengerus am Strand beim Sonnenaufgang zu beobachten. Allerdings waren die Kangurus nicht so fit und verpennten den Sonnenaufgang. Also hauten wir uns auch nochmals aufs Ohr und machten um 9 Uhr eine kleine Wanderung durch den Eukalyptus-Wald. Danach giengs mit dem Sportwagen weiter nach Airlie Beach. Da der Wetterbericht fuer unser Hochsee-Segelausflug nicht so gut ist, beschaeftigen wir uns heute Abend mal mit den Reisekrankheitstabletten. Also bis bald und geniesst die weisse Pracht (wir sprechen natuerlich von den Straenden auf unseren naechsten Photos ;)).
Heute genossen wir einen relaxten Tag an der Lagune von Airlie Beach. Dies ist eine Anlage mit BBQ, Schwimmbecken und Park. Da man hier im Meer um diese Jahreszeit nicht unbedingt ins Wasser sollte (die kleinen Quallen koennen einem ziemlich schnell tod machen), ist das Schwimmbecken die einzige Moeglichkeit sich etwas abzukuehlen.
Am Abend giengen wir in den lokalen Surfklub. Da die Aussies die Band 'The Angels' waermstens empfahlen (besser als AC/DC), bezahlten wir die 25 Stutz Eintritt und freuten uns auf ein gutes Konzert. Als dann ein komischer Kautz auf die Buehne kam und die ganze Zeit mit seinem roten Seidentuch herumfuchtelte und komische Pop-Klaenge aus den Boxen kamen, verliessen wir das Lokal fluchtartig.
Heute begann unser 3 taegiger Segelturn. Bei schonstem Wetter giengen wir an Bord der 'Pride of Airlie', einem wunderschoenen Hochsee-Katamaran. Nach drei Stunden auf See erreichten wir South Molle Island, wo unser Resort lag. Am Abend gabs zaehes Fleisch vom Grill und ungeniessbarer Kartoffelsalat. Also machten wir uns davon und genossen auf dem Pier die Aussicht auf das Meer und den Sternenhimmel. Als es ploetzlich vor unseren Fuessen im Wasser plaetscherte und wir herunterschauten, entdeckten wir eine riesen Schildkroete, die uns zeigte, wie man sich im Wasser amuesieren kann.
Um 07:00 wurden wir geweckt, schlangen unser Morgenessen runter und los giengs, wieder aufs Boot. Nach einigen Stunden Segeln in der brennenden Sonne, konnte der Tauchlehrer sogar Manu dazu ueberreden, die Tauchflasche umzuschnallen und ins kuehle Nass zum Great Barrier Reef abzutauchen. Umgeben von farbigen Fischen, genossen wir eine halbe Stunde in der ueberwaeltigenden Unterwasserwelt.
Am Nachmittag giengs an eine der schoensten Beach der Welt...Whitehaven Beach. Nach einem kurzen Marsch zum Aussichtspunkt legten wir uns mit unseren Stingersuits (Schutz vor den kleinen Quallen) in das kristallklare Wasser und doesten dahin. Leider mussten wir aber bald wieder aufs Boot, welches uns sicher zurueck ins Resort schaukelte.
Am letzte Tag unseres Segelturns kurvten wir um einige Inseln, Schnorcheln und broetelten in der Sonne (kein Schatten auf dem Boot, 38C !). Als wir am Abend wieder festen Boden unter den Fuessen hatten, begann das Schwanken erst richtig. Manu musste sich ein parmal am Tisch im Pub festhalten, nicht wegen dem Alk sondern weil Sie dachte, eine Welle kracht an die Aussenwand.
Felix imfall auch!!.
Heute machten wir uns auf den Weg Richtung Surfers Paradise. Nach 10 Stunden Autofahrt uebernachteten wir in Gin Gin in einem Motel.
Surfersparadise besteht aus c.a. 7000 Hochhaeuser am Strand. Naja, wems gefaellt...uns nicht. Das Backpacker ist aber noch kuul und etwas ausserhalb vom Zentrum. Am Abend gabs noch ein Guiness im Pub und dann hauten wir uns in die Pfanne.
Schoene Weihnachten, Tschingelbells, Halleluja, und so weiter ...
Heute tuckerten wir von Beach zu Beach (Kingscliff, Cabarita Beach, Hastings Point) richtung Byron Bay. Am Abend ginegen wir an ein Hippie Konzert im alt bekannten Klub (Railstation) in Byron. Hier verbringen wir die naechsten drei Tage mit Surfen, Beach und Chillen. Bis bald...
Heute sind wir frueh aufgestanden um das neue Surfboard von Felix auszuprobieren. Da die Wellen noch pennten und das Wetter auch nicht optimal war, legten wir uns aber bald wieder ins Bett. Den Nachmittag verbrachten wir mit Lesen und Surfboard flicken (ja ist schon kaputt! :( ).
Am Morgen testete Felix sein geflicktes Brett und ich blieb in meinem warmen Bettlein (es regnete ja auch!). Am Mittag verkrochen wir uns fuer vier Stunden im Kino, "Herr der Ringe - The Return of the King" war angesagt. Am Abend giengen wir seit langem wiedereinmal ausswaerts essen. Da wir von den Teenies, welche die Schulferien hier in Byron Bay zum Saufen und Herumschreien nutzen, langsam genug haben, sind wir froh, morgen weiterfahren zu koennen. Also bis bald...
Heute sind wir frueh aufgestanden und fuhren Richtung "Crescent Head" (einem Camping welcher uns von Aussies empfohlen wurde). Unterwegs machten wir an einigen wunderschoenen Beaches und Aussichtspunkten halt. Nach 10h Autofahren hatten wir aber genug und suchten uns ein Motel, wo wir am Abend noch den "Shithead" (Kartenspiel) unter uns ausmachten...
Nach einer laengeren Autofahrt am Morgen, sind wir endlich in Crescent Head angekommen. Der Zeltplatz war nur ueber eine Schotterpiste erreichbar. Zum Glueck haben wir beide den Teil des Auto-Mietvertrages, wo steht welche Strassen man benutzen darf, nicht richtig verstanden (ist ja auch in Englisch ;)) Bei perfektem Campingwetter (40C und keine Wolke), stellten wir unser Billig-Zelt auf dem schattenlosen Platz auf. Danach waren wir in Schweiss gebadet, konnten uns aber an der wunderschoenen Beach direkt neben dem Zeltplatz ein wenig abkuehlen. Schlecht ausgeruestete Camper wie wir es sind, muessen sich zum Nachtessen auch mal mit einer Gurke und einer Tomate begnuegen. Hauptsache Aromat war dabei!

Heute giengs weiter nach "Seal Rocks", einem weiteren Insider-Tip-Camping, welcher nur ueber Schotterpisten erreichbar und komplett von der Aussenwelt abgeschnitten ist (kein Natel, kein e-mail). Nach dem wir das Zelt aufgestellt hatten, besuchten wir den Leuchtturm und genossen die wunderschoene Aussicht auf das Meer und die Felsen. Am Abend verbrachten wir die Zeit bis Mitternacht mit "Shithead". Neujahr wurde dann stilvoll mit Wein an der Beach gefeiert. Danach genossen wir die 10h, die wir den meisten von Euch 1 Jahr voraus waren, mit suessen Traeumen.
Schlafen...
Heute verliessen wir nach 6 Wochen die Ostkueste Australiens und machten uns auf den Weg, 2000km durch die Wueste, Richtung Adelaide. Die erste Uebernachtung machten wir in "Wagga Wagga" auf einem Camping. Da bei 43C zelten nicht so angenehm ist, goennten wir uns den Luxus einer Kabine mit Klimaanlage.
Autofahren, Tempomat, alles geradeaus, oede Landschaft ... LANGWEILIG!
Heute sind wir gegen Mittag endlich in Adelaide angekommen. Nach langem Suchen, fanden wir ein herziges Backpacker, welches von einer Schweizerin gefuehrt wird. Hier organisierten wir unsere Tour auf Kangaroo-Island. Am Abend kochten wir endlich wieder einmal ein richtiges Abendessen mit Fleisch, Gemuese und Pasta...mhhhhh!
Heute haben wir den ganzen Tag Adelaide zu Fuss und per Tram erkundigt. Ist eine kuule, easy Stadt (laid back - in Aussi-Slang). Am Abend gehts wiedermal ins Pub. Bis bald...
Hallo zusammen,
das Pub gestern Abend war sehr amuesant... hundert Rednecks die alle auf die Buehne wollten um ihre musikalischen Kuenste zu demonstrieren.
Heute fuhren wir mit der Faehre von Cape Jervis nach Kangaroo Island. Am Abend beobachteten wir die zahlreichen Zwergpinguine, die ans Land watschelten, ihre Nester einrichteten und die ganze Nacht einen "Saukrach" machten.
Auf unserer Tour an der Suedkueste von Kangaroo Island, beobachteten wir zuerst in Sealbay eine Kolonie von Seeloewen, wie sie am Strand herumluemmelten. Nach drei Tagen auf Jagd im Meer, muss man ja auch mal pennen! Danach giengs weiter durch einen Koala-Wald, an eine sehr rauhe Kueste mit extrem hohen Wellen (5-8 Meter), wo sich die Robben mit Surfen begnuegten. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus, bewunderten wir die "Remarkable Rocks" welche wirklich "Remarkable" waren. Am Abend giengs mit der Faehre zurueck aufs Festland, wo wir mit dem letzten Tropfen Benzin ein Motel fanden.
Auf dem Weg zur Great Ocean Road uebernachteten wir im Gefaengnis...
Heute fuhren wir die Great Ocean Road entlang, welche ohne die vielen Menschen wunderschoen waere...
Nachdem wir die Top-Surfers an der Bells Beach bewundert hatten, nahmen wir die Faehre suedlich von Melbourne und machten uns auf den Weg richtung Wilson Promotory Nationalpark.
Im Park angekommen, richteten wir unser Camp ein und relaxten in der Haengematte. :)
Nach einer kurzen Wanderung am Morgen, fuhren wir weiter nach Melbourne, wo wir die letzten Tage in Australien verbringen werden.
Heute schauten wir uns die Stadt und ihre Vororte an. Am Abend bewunderten wir das aussergewoehnliche Beleuchtungskonzept von Melbourne-City und besuchten das Pub unter unserer Absteige.
Leider mussten wir heute schon unser "Sportwagen" zurueckgeben. Morgen gehts weiter nach Neuseeland,
bis bald...
Weiter gehts bei den Kiwis ...